Gründung und Arbeit des Förderkreises „Historisches Miltenberg“ e.V.
Anton Vogel
Nach den Zerstörungen des Krieges waren die baulichen Aktivitäten in unserem Land zunächst weitgehend darauf ausgerichtet, den drängenden Problemen Wohnungsnot, Wiederherstellung der Infrastruktur und der öffentlichen Einrichtungen und Schaffung von Arbeitsplätzen rasch und wirkungsvoll zu begegnen; der Schutz und die Pflege historischer Bausubstanz wurden dabei zwangsläufig vernachlässigt. Mit zunehmendem Erfolg des Wiederaufbaues regte sich indes in der Bevölkerung das Verständnis und der Wille, die überkommenen und über den Krieg geretteten bau- und kunstgeschichtlichen Zeugnisse der Vergangenheit in den Aufbau und die weitere Entwicklung einzubeziehen.
Der Gedanke, „der Vergangenheit eine Zukunft zu geben“, konkretisierte sich in bürgerschaftlichen Vereinigungen und Initiativen. Es war eine Bewegung, die über Deutschland hinausging und auch andere Länder erfasste; die internationale Vereinigung „Europa nostra“ mit ihren denkmalschützerischen Aktivitäten war dafür signifikant. Die Ausrufung des Jahres 1975 zum „Jahr des Denkmalschutzes“ gab diesen Entwicklungen zusätzlichen Auftrieb.
Die allgemeine Belebung des Denkmalschutzgedankens stieß in Miltenberg auf fruchtbaren Boden. Die Bürger wohnten mit und inmitten ihrer von Kriegszerstörung verschonten Altstadt. Sie wussten um deren historische Qualität und um die touristische Anziehungskraft ihrer Stadt kraft ihrer reizvollen landschaftlichen Lage und ihres mittelalterlich geprägten Stadtbildes. Sie hatten auch erkannt, dass die topografische Enge Miltenbergs zwischen Berg und Fluss einer ausgreifenden Stadtentwicklung im Wege stand und es deshalb geboten war, das Kleinod „historische Altstadt“ zu erhalten und zu pflegen.
Für eine Demonstration aktiven Denkmalschutzes bot sich das Alte Rathaus in hervorragender Weise an. 1379 mitten in der Stadt als Zeichen wirtschaftlicher Blüte und Ausdruck stolzen Bürgersinns errichtet war das Gebäude in vielfacher Weise dem Gemeinschaftsleben und der Entwicklung des Handelsplatzes Miltenberg dienstbar; nach Auszug der Stadtverwaltung im Jahre 1946 wurde es in wenigen Räumen und für Abstellzwecke nur noch unterwertig genutzt.
Nach den Zerstörungen des Krieges waren die baulichen Aktivitäten in unserem Land zunächst weitgehend darauf ausgerichtet, den drängenden Problemen Wohnungsnot, Wiederherstellung der Infrastruktur und der öffentlichen Einrichtungen und Schaffung von Arbeitsplätzen rasch und wirkungsvoll zu begegnen; der Schutz und die Pflege historischer Bausubstanz wurden dabei zwangsläufig vernachlässigt. Mit zunehmendem Erfolg des Wiederaufbaues regte sich indes in der Bevölkerung das Verständnis und der Wille, die überkommenen und über den Krieg geretteten bau- und kunstgeschichtlichen Zeugnisse der Vergangenheit in den Aufbau und die weitere Entwicklung einzubeziehen.Der Gedanke, „der Vergangenheit eine Zukunft zu geben“, konkretisierte sich in bürgerschaftlichen Vereinigungen und Initiativen. Es war eine Bewegung, die über Deutschland hinausging und auch andere Länder erfasste; die internationale Vereinigung „Europa nostra“ mit ihren denkmalschützerischen Aktivitäten war dafür signifikant. Die Ausrufung des Jahres 1975 zum „Jahr des Denkmalschutzes“ gab diesen Entwicklungen zusätzlichen Auftrieb.Die allgemeine Belebung des Denkmalschutzgedankens stieß in Miltenberg auf fruchtbaren Boden. Die Bürger wohnten mit und inmitten ihrer von Kriegszerstörung verschonten Altstadt. Sie wussten um deren historische Qualität und um die touristische Anziehungskraft ihrer Stadt kraft ihrer reizvollen landschaftlichen Lage und ihres mittelalterlich geprägten Stadtbildes. Sie hatten auch erkannt, dass die topografische Enge Miltenbergs zwischen Berg und Fluss einer ausgreifenden Stadtentwicklung im Wege stand und es deshalb geboten war, das Kleinod „historische Altstadt“ zu erhalten und zu pflegen.Für eine Demonstration aktiven Denkmalschutzes bot sich das Alte Rathaus in hervorragender Weise an. 1379 mitten in der Stadt als Zeichen wirtschaftlicher Blüte und Ausdruck stolzen Bürgersinns errichtet war das Gebäude in vielfacher Weise dem Gemeinschaftsleben und der Entwicklung des Handelsplatzes Miltenberg dienstbar; nach Auszug der Stadtverwaltung im Jahre 1946 wurde es in wenigen Räumen und für Abstellzwecke nur noch unterwertig genutzt.
Der Gedanke, dieses historisch bedeutsame und wertvolle, durch erhebliche Eingriffe baulich entfremdete Denkmal in seinen ursprünglichen Bauzustand zurück zu versetzen und mit einer adäquaten Nutzung dem öffentlichen Leben wieder zuzuführen, war in der Bürgerschaft bereits mehrere Jahre im Gespräch, als er im Herbst 1975 vom Lionsclub Amorbach - Miltenberg ernsthaft aufgegriffen wurde. Auf entsprechende Einladung fanden sich am Abend des 5. November 1975 etwa 100 Personen, darunter Landrat Karl Oberle und Bürgermeister Ludwig Büttner, im Nebenzimmer des Gasthofs „Deutscher Hof“ ein. Ziel dieser Zusammenkunft war die Gründung eines Vereins, der sich die Renovierung des Alten Rathauses zur Aufgabe machte. Die Leitung der Aussprache übernahm Klaus Voß aus Amorbach als Repräsentant des initiativ gewordenen Lionsclubs.
Exakt zum vorgesehenen Beginn der Versammlung sendete das Bayerische Fernsehen einen etwa zehnminütigen Beitrag, der sich mit dem Thema Altes Rathaus in Miltenberg befasste und über die zu dieser Stunde in Gang gesetzte Gründung eines Förderkreises informierte. Die Anwesenden nahmen diese mediale Reverenz für ihr denkmalpflegerisches Unterfangen sehr positiv auf und fühlten sich in ihrem Einsatz bestärkt.
Nach einer engagierten Aussprache wurde der zur Beratung vorgelegte Satzungsentwurf grundsätzlich akzeptiert (offen gebliebene Fragen wurden in einer weiteren Zusammenkunft am 20. November 1975 entschieden und in die endgültige Fassung der Satzung eingefügt). Die anwesenden Personen erklärten ihren Beitritt zum Förderkreis und wählten satzungsgemäß den Vorstand, bestehend aus 1. und 2. Vorsitzenden, Schatzmeister, Schriftführer und 2 Beisitzern sowie 15 Mitglieder des Kuratoriums, dessen Vorsitz laut Satzung dem jeweiligen Bürgermeister der Stadt zukommt.
Obwohl den Mitgliedern im Zeitpunkt der Gründung des Förderkreises allein die Renovierung des Alten Rathauses als Ziel vor Augen stand, entschlossen sie sich, durch die allgemeine Formulierung „Förderkreis Historisches Miltenberg e.V.“ der inzwischen bereits entwickelten Praxis eines generellen Engagements für die Altstadt den Weg zu öffnen.
Bei der Besetzung des Vorstands und des Kuratoriums gingen die Gründungsmitglieder von der Überlegung aus, dass eine durch personelle Verflechtung erzielte enge Zusammenarbeit mit dem Stadtrat, der Stadtverwaltung und den staatlichen Institutionen dem gemeinsamen Anliegen am besten dienlich sei. Schließlich war die Kommune die Eigentümerin des Bauwerks und damit Trägerin der Baumaßnahme; ihr höchstmöglicher finanzieller Einsatz und die weitestgehende Unterstützung der staatlichen Zuschussgeber erschienen als unabdingbare Voraussetzung für den Erfolg. Unter diesem Aspekt wurde der Finanzreferent des Stadtrates zum Schatzmeister, der Kulturreferent der Stadt zum Beisitzer im Vorstand und u.a. Landrat, Landtags- und Bundestagsabgeordnete zu Mitgliedern des Kuratoriums gewählt. Auch die in der Versammlung von Klaus Voß angekündigte Schirmherrschaft des Staatsministers und späteren Landtagspräsidenten Dr. Franz Heubl wurde als der gemeinsamen Sache sehr förderlich begrüßt.
Die örtliche Presse berichtete ausführlich über den Ablauf und die Ergebnisse der konstituierenden Versammlung. Sie anerkannte den „faszinierenden Gedanken“, das wertvolle historische Bauwerk zu renovieren, hob die Bereitschaft des neugegründeten Vereins hervor, sich dieser anspruchsvollen Aufgabe zu stellen, verschwieg aber auch nicht die Schwierigkeiten, vor allem finanzieller Natur, die bei der Realisierung des Bauprojektes zu erwarten waren; anerkennend vermerkt wurde auch, dass an der Gründung des Förderkreises neben den einheimischen Miltenbergern auch Bürger aus dem Umland mitgewirkt hatten. Die Aufbruchstimmung in der Versammlung, die Zuversicht, durch gemeinsame Anstrengungen eine wertvolle, für das historische Miltenberg wichtige Aufgabe angehen und lösen zu können, übertrug sich auch auf das Echo aus der Bevölkerung, wenngleich es auch einzelne Stimmen gab, die den Bau einer Stadthalle der Renovierung des historischen Gebäudes vorgezogen hätten.
Der 5. November 1975 war also die Geburtsstunde des Förderkreises „Historisches Miltenberg“ e.V. Die Verantwortlichen standen nun in der Pflicht. Es galt, für den Förderkreis zu werben, Mitglieder zu gewinnen, bautechnische und denkmalpflegerische Vorarbeiten für die Baumaßnahme zu erbringen und zu deren Finanzierung Aktivitäten zu veranstalten und Spender zu finden.
Es lohnt, nach 25 Jahren an eine Reihe von Aktivitäten des Förderkreises und an zahlreiche Freunde des Projektes Altes Rathauses zu erinnern und anhand dieser unvollständigen Aufzählung die Bandbreite des ehrenamtlich-bürgerschaftlichen Engagements in und mit dem Förderkreis zu ermessen:
a)Bereits im Februar 1976 wurde dem Förderkreis die Gemeinnützigkeit zuerkannt. Im März 1976 folgte die Eintragung in das Vereinsregister. Im April 1976 wurde mit der Herausgabe eines Faltprospektes, der die Ziele des Förderkreises in geraffter Form darstellte, eine intensive Mitgliederwerbung begonnen.
b)Über die Tagespresse wurde die Öffentlichkeit laufend über den Fortgang des Projektes und die eingeleiteten Aktionen informiert. Namhafte überregionale Zeitungen wie FAZ, Süddeutsche und Stuttgarter Zeitung befassten sich, mit entsprechendem Material versorgt, mit der Existenz und der Zielsetzung des Miltenberger Förderkreises.
c)Im Juni 1976 startete ein Malwettbewerb für Miltenberger Schüler mit dem Thema Altes Rathaus. Ein Vorspielabend der Musikschule Herbstrith, Kleinheubach, am 27.6.1976 stand unter dem Motto: „Lieder und Tänze seit der Entstehung des Alten Rathauses“; der Erlös floss dem Förderkreis zu. Dies sollte nicht der letzte derartige Abend bleiben und weitere Tanz- und Musikschulen folgten dem guten Beispiel.
d)Auf der Grundlage der Baubestandsaufnahme, die die Karlsruher Studenten Wolfgang Vogel und Andreas Wolff unter der Betreuung der Architektur-Fakultät ihrer Universität bereits vor der Gründung des Förderkreises erarbeitet hatten (Pläne des Bauwerks waren nicht vorhanden) wurde von den Mitgliedern des Kuratoriums Dipl. Ing. Klaus Reffel, Dipl. Ing. Alfred Walter und Kunsthistoriker Dr. Friedrich Oswald ein gemeinsamer Vorentwurf mit Modell des Alten Rathauses gefertigt. Er wurde in einer Sitzung des Miltenberger Stadtrates am 23. Juni 1976 der Öffentlichkeit vorgestellt. Dieser Entwurf, eine rege Kontaktnahme seiner Urheber mit dem Landesamt für Denkmalpflege in München und ein umfassendes Gespräch mit dem Generalkonservator Dr. Michael Petzet anlässlich seiner Besichtigung des Alten Rathauses brachte dem Förderkreis die anerkennende Zustimmung, in denkmalpflegerischen Detailfragen des Bauprojektes selbst Entscheidungen treffen zu können.
e)Dem Schirmherrn Staatsminister Dr. Franz Heubl wurde am 2.7.1976 bei seinem Besuch in Miltenberg die Baubestandsaufnahme übergeben.
f)Der Planentwurf mit Modell war am 29.7.1976 Gegenstand eines gut besuchten Informationsabends.
g)Im Ausstellungszelt der Michaelismesse wurde vom 28.8. bis 5.9.1976 ein Stand des Förderkreises mit dem Entwurfsmodell eingerichtet. Unter dem Motto: „Was Du ererbt von Dieinen Vätern, erwirb es um es zu besitzen“ warben Texttafeln und Fotocollagen mit Darstellungen Miltenbergs geschichtlicher Bausubstanz und landschaftlicher Schönheit für die Unterstützung der Ziele des Förderkreises. Zahlreiche neue Mitglieder konnten gewonnen werden. Diese Werbung in einem eigenen Stand auf der Michaelismesse wurde auch in den folgenden Jahren fortgesetzt.
h)Vom 6. bis 17.11.1976 fand eine Ausstellung mit Werken des Künstlers Hanns Bail, Ibiza/ Bamberg, im Untergeschoss des Alten Rathauses statt; der Erlös floss dem Förderkreis zu. In gleicher Weise erhielt der Verein Spenden von einem Benefizkonzert mit Schülerinnen und Schülern des Pianisten Carl-Werner Punzmann am 26.5.1977 im Johannes-Butzbach-Gymnasium. Für weitere von C. W. Punzmann inspirierte Klavierabende zugunsten des Alten Rathauses stellte die Familie Rudolf Leis, der den Gedanken des Förderkreises im Lionsclub maßgebend gefördert hatte, großzügig das intime Foyer ihres Hauses zur Verfügung.
i)Vom 3. bis 5. Juni 1977 fand das vom Förderkreis initiierte und organisierte erste Miltenberger Altstadtfest statt. Dieses neue Miltenberger Fest war besonders erfolgreich in der Werbung für die Ziele des Förderkreises, in der Gewinnung neuer Mitglieder und im Erwirtschaften eines finanziellen Ertrages für die Baumaßnahme. Es fand von Anfang an bei der Bevölkerung eine positive Resonanz, wurde deshalb in den Folgejahren fortgeführt und ist heute traditioneller Bestandteil des Gemeinschaftslebens der Stadt Miltenberg.
j)Zugunsten des Förderkreises verkaufte der Miltenberger Geigenbaumeister Hellmut Lang eine Geige für 3.000.-DM. Eine Reihe von Spenden in einem Umfang von etwa 8000.-DM erhielt der Verein bzw die Stadt Miltenberg in den ersten Monaten nach seiner Gründung von Einzelpersonen, Personengruppen und Firmen; hinzu kam ein Vermächtnis im Wert von rund 50.000.- DM.
k)Neben direkten Geldspenden wurden dem Förderkreis zugunsten der Baumaßnahme Altes Rathaus auch Honorarverzichte für Leistungen in Bauplanung, Statik u.ä. und das Erbringen unentgeltlicher Sachleistungen zugesichert, deren Gesamtwert mit über 100.000.- DM beziffert werden kann.
In die ersten Finanzierungsüberlegungen zur Baumaßnahme Altes Rathaus brachte der Förderkreis einen Beitrag von 180.000.- DM ein, der auf 250.000.-DM aufgestockt wurde, nachdem sich die finanzielle Leistungsfähigkeit des Förderkreises kraft der erfolgreichen Mitgliederwerbung, der Spendeneingänge und nicht zuletzt der Erlöse aus seinen Aktionen und dem Altstadtfest gut entwickelt hatte und auch die Baukosten durch die Umstellung des Projektes vom anfänglichen „Haus des Gastes“ zur heute bestehenden Lösung höher anzusetzen waren.
ml;hsommer 1978, hatte sich der Förderkreis eine solide Basis geschaffen. Die Mitgliederzahl war durch entsprechende Werbung und durch die öffentlich anerkannten Aktivitäten zugunsten des Alten Rathauses auf 420 angestiegen. Er erfreute sich einer breiten Zustimmung in der Bürgerschaft, hatte durch das Altstadtfest die Unterstützung der Miltenberger Vereine, Verbände und Organisationen gewonnen und war für die Stadt eine verlässliche, aktive Größe in der Verwirklichung der anspruchsvollen Aufgabe „Renovierung Altes Rathaus“.
Die bautechnischen und finanziellen Vorbereitungen der Baumaßnahme, für die bei der Gründung des Förderkreises noch mehrere Bauabschnitte in Erwägung gezogen worden waren, gingen zügig voran. Der letzte Schritt in der Finanzierung, die Vorlage des Bauentwurfs für die Bewilligung des staatlichen Zuschusses stand an (der Beitrag des Denkmalentschädigungsfonds in Höhe von 560.000.-DM war bereits früher zugesagt worden), als sich der im Jahre 1977 vom Stadtrat bestellte Architekt aus der Planung zurückzog. Die Zusammenarbeit von Stadtrat und Förderkreis hatte nun ihre Bewährungsprobe zu bestehen. Aus dem Förderkreis kam aus der Überlegung, dass mit einem örtlichen Architekten mit denkmalpflegerischen Erfahrungen eine ergiebigere Zusammenarbeit möglich sei, der Vorschlag, den Architekten Werner Knapp mit der Planung zu betrauen. Nachdem dieser bereit war, im Interesse des Fortgangs des Projekts die entstandene Lücke zu füllen, erhielt er den Auftrag.
Im Nachhinein läßt sich die Feststellung treffen, dass diese Lösung der Verwirklichung der Baumaßnahme sehr zustatten kam. Das kommunalpolitische Engagement des Planers und seine Mitwirkung an der damals anlaufenden Stadtsanierung gewährleisteten, dass die Renovierung des Alten Rathauses als Impuls und kraftvoller Auftakt für die gesamte Stadterneuerung verstanden und an die Bürgerschaft der Stadt weitergegeben werden konnte.
1979 wurde mit der Baumaßnahme Altes Rathaus begonnen. Im Rahmen der Michaelismesse 1982 wurde der finanzielle Beitrag des Förderkreises vom 1. Vorsitzenden Wilhelm Otto Keller an den Bürgermeister der Stadt Miltenberg übergeben.
Abbildung: Dia Geldübergabe im Festzelt 1982
Mit der Einweihung des Alten Rathauses am 10. Mai 1983 war das erste große Ziel erreicht und ein wichtiger Schritt getan auf dem Weg, für den sich der Förderkreis selbst in seiner Satzung den Wegweiser aufgestellt hatte: „Das Stadtbild der Altstadt Miltenbergs in seiner Gesamtheit und Wesensart zu erhalten, die Erhaltung von Bau- und Kulturdenkmalen Miltenbergs zu fördern und dafür in allen Bevölkerungsschichten zu werben“.
Der Gedanke, „der Vergangenheit eine Zukunft zu geben“, konkretisierte sich in bürgerschaftlichen Vereinigungen und Initiativen. Es war eine Bewegung, die über Deutschland hinausging und auch andere Länder erfasste; die internationale Vereinigung „Europa nostra“ mit ihren denkmalschützerischen Aktivitäten war dafür signifikant. Die Ausrufung des Jahres 1975 zum „Jahr des Denkmalschutzes“ gab diesen Entwicklungen zusätzlichen Auftrieb.
Die allgemeine Belebung des Denkmalschutzgedankens stieß in Miltenberg auf fruchtbaren Boden. Die Bürger wohnten mit und inmitten ihrer von Kriegszerstörung verschonten Altstadt. Sie wussten um deren historische Qualität und um die touristische Anziehungskraft ihrer Stadt kraft ihrer reizvollen landschaftlichen Lage und ihres mittelalterlich geprägten Stadtbildes. Sie hatten auch erkannt, dass die topografische Enge Miltenbergs zwischen Berg und Fluss einer ausgreifenden Stadtentwicklung im Wege stand und es deshalb geboten war, das Kleinod „historische Altstadt“ zu erhalten und zu pflegen.
Für eine Demonstration aktiven Denkmalschutzes bot sich das Alte Rathaus in hervorragender Weise an. 1379 mitten in der Stadt als Zeichen wirtschaftlicher Blüte und Ausdruck stolzen Bürgersinns errichtet war das Gebäude in vielfacher Weise dem Gemeinschaftsleben und der Entwicklung des Handelsplatzes Miltenberg dienstbar; nach Auszug der Stadtverwaltung im Jahre 1946 wurde es in wenigen Räumen und für Abstellzwecke nur noch unterwertig genutzt.
Nach den Zerstörungen des Krieges waren die baulichen Aktivitäten in unserem Land zunächst weitgehend darauf ausgerichtet, den drängenden Problemen Wohnungsnot, Wiederherstellung der Infrastruktur und der öffentlichen Einrichtungen und Schaffung von Arbeitsplätzen rasch und wirkungsvoll zu begegnen; der Schutz und die Pflege historischer Bausubstanz wurden dabei zwangsläufig vernachlässigt. Mit zunehmendem Erfolg des Wiederaufbaues regte sich indes in der Bevölkerung das Verständnis und der Wille, die überkommenen und über den Krieg geretteten bau- und kunstgeschichtlichen Zeugnisse der Vergangenheit in den Aufbau und die weitere Entwicklung einzubeziehen.Der Gedanke, „der Vergangenheit eine Zukunft zu geben“, konkretisierte sich in bürgerschaftlichen Vereinigungen und Initiativen. Es war eine Bewegung, die über Deutschland hinausging und auch andere Länder erfasste; die internationale Vereinigung „Europa nostra“ mit ihren denkmalschützerischen Aktivitäten war dafür signifikant. Die Ausrufung des Jahres 1975 zum „Jahr des Denkmalschutzes“ gab diesen Entwicklungen zusätzlichen Auftrieb.Die allgemeine Belebung des Denkmalschutzgedankens stieß in Miltenberg auf fruchtbaren Boden. Die Bürger wohnten mit und inmitten ihrer von Kriegszerstörung verschonten Altstadt. Sie wussten um deren historische Qualität und um die touristische Anziehungskraft ihrer Stadt kraft ihrer reizvollen landschaftlichen Lage und ihres mittelalterlich geprägten Stadtbildes. Sie hatten auch erkannt, dass die topografische Enge Miltenbergs zwischen Berg und Fluss einer ausgreifenden Stadtentwicklung im Wege stand und es deshalb geboten war, das Kleinod „historische Altstadt“ zu erhalten und zu pflegen.Für eine Demonstration aktiven Denkmalschutzes bot sich das Alte Rathaus in hervorragender Weise an. 1379 mitten in der Stadt als Zeichen wirtschaftlicher Blüte und Ausdruck stolzen Bürgersinns errichtet war das Gebäude in vielfacher Weise dem Gemeinschaftsleben und der Entwicklung des Handelsplatzes Miltenberg dienstbar; nach Auszug der Stadtverwaltung im Jahre 1946 wurde es in wenigen Räumen und für Abstellzwecke nur noch unterwertig genutzt.
Vereinsgründung 1975
Der Gedanke, dieses historisch bedeutsame und wertvolle, durch erhebliche Eingriffe baulich entfremdete Denkmal in seinen ursprünglichen Bauzustand zurück zu versetzen und mit einer adäquaten Nutzung dem öffentlichen Leben wieder zuzuführen, war in der Bürgerschaft bereits mehrere Jahre im Gespräch, als er im Herbst 1975 vom Lionsclub Amorbach - Miltenberg ernsthaft aufgegriffen wurde. Auf entsprechende Einladung fanden sich am Abend des 5. November 1975 etwa 100 Personen, darunter Landrat Karl Oberle und Bürgermeister Ludwig Büttner, im Nebenzimmer des Gasthofs „Deutscher Hof“ ein. Ziel dieser Zusammenkunft war die Gründung eines Vereins, der sich die Renovierung des Alten Rathauses zur Aufgabe machte. Die Leitung der Aussprache übernahm Klaus Voß aus Amorbach als Repräsentant des initiativ gewordenen Lionsclubs.
Exakt zum vorgesehenen Beginn der Versammlung sendete das Bayerische Fernsehen einen etwa zehnminütigen Beitrag, der sich mit dem Thema Altes Rathaus in Miltenberg befasste und über die zu dieser Stunde in Gang gesetzte Gründung eines Förderkreises informierte. Die Anwesenden nahmen diese mediale Reverenz für ihr denkmalpflegerisches Unterfangen sehr positiv auf und fühlten sich in ihrem Einsatz bestärkt.
Nach einer engagierten Aussprache wurde der zur Beratung vorgelegte Satzungsentwurf grundsätzlich akzeptiert (offen gebliebene Fragen wurden in einer weiteren Zusammenkunft am 20. November 1975 entschieden und in die endgültige Fassung der Satzung eingefügt). Die anwesenden Personen erklärten ihren Beitritt zum Förderkreis und wählten satzungsgemäß den Vorstand, bestehend aus 1. und 2. Vorsitzenden, Schatzmeister, Schriftführer und 2 Beisitzern sowie 15 Mitglieder des Kuratoriums, dessen Vorsitz laut Satzung dem jeweiligen Bürgermeister der Stadt zukommt.
Obwohl den Mitgliedern im Zeitpunkt der Gründung des Förderkreises allein die Renovierung des Alten Rathauses als Ziel vor Augen stand, entschlossen sie sich, durch die allgemeine Formulierung „Förderkreis Historisches Miltenberg e.V.“ der inzwischen bereits entwickelten Praxis eines generellen Engagements für die Altstadt den Weg zu öffnen.
Bei der Besetzung des Vorstands und des Kuratoriums gingen die Gründungsmitglieder von der Überlegung aus, dass eine durch personelle Verflechtung erzielte enge Zusammenarbeit mit dem Stadtrat, der Stadtverwaltung und den staatlichen Institutionen dem gemeinsamen Anliegen am besten dienlich sei. Schließlich war die Kommune die Eigentümerin des Bauwerks und damit Trägerin der Baumaßnahme; ihr höchstmöglicher finanzieller Einsatz und die weitestgehende Unterstützung der staatlichen Zuschussgeber erschienen als unabdingbare Voraussetzung für den Erfolg. Unter diesem Aspekt wurde der Finanzreferent des Stadtrates zum Schatzmeister, der Kulturreferent der Stadt zum Beisitzer im Vorstand und u.a. Landrat, Landtags- und Bundestagsabgeordnete zu Mitgliedern des Kuratoriums gewählt. Auch die in der Versammlung von Klaus Voß angekündigte Schirmherrschaft des Staatsministers und späteren Landtagspräsidenten Dr. Franz Heubl wurde als der gemeinsamen Sache sehr förderlich begrüßt.
Die örtliche Presse berichtete ausführlich über den Ablauf und die Ergebnisse der konstituierenden Versammlung. Sie anerkannte den „faszinierenden Gedanken“, das wertvolle historische Bauwerk zu renovieren, hob die Bereitschaft des neugegründeten Vereins hervor, sich dieser anspruchsvollen Aufgabe zu stellen, verschwieg aber auch nicht die Schwierigkeiten, vor allem finanzieller Natur, die bei der Realisierung des Bauprojektes zu erwarten waren; anerkennend vermerkt wurde auch, dass an der Gründung des Förderkreises neben den einheimischen Miltenbergern auch Bürger aus dem Umland mitgewirkt hatten. Die Aufbruchstimmung in der Versammlung, die Zuversicht, durch gemeinsame Anstrengungen eine wertvolle, für das historische Miltenberg wichtige Aufgabe angehen und lösen zu können, übertrug sich auch auf das Echo aus der Bevölkerung, wenngleich es auch einzelne Stimmen gab, die den Bau einer Stadthalle der Renovierung des historischen Gebäudes vorgezogen hätten.
Der 5. November 1975 war also die Geburtsstunde des Förderkreises „Historisches Miltenberg“ e.V. Die Verantwortlichen standen nun in der Pflicht. Es galt, für den Förderkreis zu werben, Mitglieder zu gewinnen, bautechnische und denkmalpflegerische Vorarbeiten für die Baumaßnahme zu erbringen und zu deren Finanzierung Aktivitäten zu veranstalten und Spender zu finden.
Schwungvoller Start
Es lohnt, nach 25 Jahren an eine Reihe von Aktivitäten des Förderkreises und an zahlreiche Freunde des Projektes Altes Rathauses zu erinnern und anhand dieser unvollständigen Aufzählung die Bandbreite des ehrenamtlich-bürgerschaftlichen Engagements in und mit dem Förderkreis zu ermessen:
a)Bereits im Februar 1976 wurde dem Förderkreis die Gemeinnützigkeit zuerkannt. Im März 1976 folgte die Eintragung in das Vereinsregister. Im April 1976 wurde mit der Herausgabe eines Faltprospektes, der die Ziele des Förderkreises in geraffter Form darstellte, eine intensive Mitgliederwerbung begonnen.
b)Über die Tagespresse wurde die Öffentlichkeit laufend über den Fortgang des Projektes und die eingeleiteten Aktionen informiert. Namhafte überregionale Zeitungen wie FAZ, Süddeutsche und Stuttgarter Zeitung befassten sich, mit entsprechendem Material versorgt, mit der Existenz und der Zielsetzung des Miltenberger Förderkreises.
c)Im Juni 1976 startete ein Malwettbewerb für Miltenberger Schüler mit dem Thema Altes Rathaus. Ein Vorspielabend der Musikschule Herbstrith, Kleinheubach, am 27.6.1976 stand unter dem Motto: „Lieder und Tänze seit der Entstehung des Alten Rathauses“; der Erlös floss dem Förderkreis zu. Dies sollte nicht der letzte derartige Abend bleiben und weitere Tanz- und Musikschulen folgten dem guten Beispiel.
d)Auf der Grundlage der Baubestandsaufnahme, die die Karlsruher Studenten Wolfgang Vogel und Andreas Wolff unter der Betreuung der Architektur-Fakultät ihrer Universität bereits vor der Gründung des Förderkreises erarbeitet hatten (Pläne des Bauwerks waren nicht vorhanden) wurde von den Mitgliedern des Kuratoriums Dipl. Ing. Klaus Reffel, Dipl. Ing. Alfred Walter und Kunsthistoriker Dr. Friedrich Oswald ein gemeinsamer Vorentwurf mit Modell des Alten Rathauses gefertigt. Er wurde in einer Sitzung des Miltenberger Stadtrates am 23. Juni 1976 der Öffentlichkeit vorgestellt. Dieser Entwurf, eine rege Kontaktnahme seiner Urheber mit dem Landesamt für Denkmalpflege in München und ein umfassendes Gespräch mit dem Generalkonservator Dr. Michael Petzet anlässlich seiner Besichtigung des Alten Rathauses brachte dem Förderkreis die anerkennende Zustimmung, in denkmalpflegerischen Detailfragen des Bauprojektes selbst Entscheidungen treffen zu können.
e)Dem Schirmherrn Staatsminister Dr. Franz Heubl wurde am 2.7.1976 bei seinem Besuch in Miltenberg die Baubestandsaufnahme übergeben.
f)Der Planentwurf mit Modell war am 29.7.1976 Gegenstand eines gut besuchten Informationsabends.
g)Im Ausstellungszelt der Michaelismesse wurde vom 28.8. bis 5.9.1976 ein Stand des Förderkreises mit dem Entwurfsmodell eingerichtet. Unter dem Motto: „Was Du ererbt von Dieinen Vätern, erwirb es um es zu besitzen“ warben Texttafeln und Fotocollagen mit Darstellungen Miltenbergs geschichtlicher Bausubstanz und landschaftlicher Schönheit für die Unterstützung der Ziele des Förderkreises. Zahlreiche neue Mitglieder konnten gewonnen werden. Diese Werbung in einem eigenen Stand auf der Michaelismesse wurde auch in den folgenden Jahren fortgesetzt.
h)Vom 6. bis 17.11.1976 fand eine Ausstellung mit Werken des Künstlers Hanns Bail, Ibiza/ Bamberg, im Untergeschoss des Alten Rathauses statt; der Erlös floss dem Förderkreis zu. In gleicher Weise erhielt der Verein Spenden von einem Benefizkonzert mit Schülerinnen und Schülern des Pianisten Carl-Werner Punzmann am 26.5.1977 im Johannes-Butzbach-Gymnasium. Für weitere von C. W. Punzmann inspirierte Klavierabende zugunsten des Alten Rathauses stellte die Familie Rudolf Leis, der den Gedanken des Förderkreises im Lionsclub maßgebend gefördert hatte, großzügig das intime Foyer ihres Hauses zur Verfügung.
i)Vom 3. bis 5. Juni 1977 fand das vom Förderkreis initiierte und organisierte erste Miltenberger Altstadtfest statt. Dieses neue Miltenberger Fest war besonders erfolgreich in der Werbung für die Ziele des Förderkreises, in der Gewinnung neuer Mitglieder und im Erwirtschaften eines finanziellen Ertrages für die Baumaßnahme. Es fand von Anfang an bei der Bevölkerung eine positive Resonanz, wurde deshalb in den Folgejahren fortgeführt und ist heute traditioneller Bestandteil des Gemeinschaftslebens der Stadt Miltenberg.
j)Zugunsten des Förderkreises verkaufte der Miltenberger Geigenbaumeister Hellmut Lang eine Geige für 3.000.-DM. Eine Reihe von Spenden in einem Umfang von etwa 8000.-DM erhielt der Verein bzw die Stadt Miltenberg in den ersten Monaten nach seiner Gründung von Einzelpersonen, Personengruppen und Firmen; hinzu kam ein Vermächtnis im Wert von rund 50.000.- DM.
k)Neben direkten Geldspenden wurden dem Förderkreis zugunsten der Baumaßnahme Altes Rathaus auch Honorarverzichte für Leistungen in Bauplanung, Statik u.ä. und das Erbringen unentgeltlicher Sachleistungen zugesichert, deren Gesamtwert mit über 100.000.- DM beziffert werden kann.
Baumaßnahme Altes Rathauses
In die ersten Finanzierungsüberlegungen zur Baumaßnahme Altes Rathaus brachte der Förderkreis einen Beitrag von 180.000.- DM ein, der auf 250.000.-DM aufgestockt wurde, nachdem sich die finanzielle Leistungsfähigkeit des Förderkreises kraft der erfolgreichen Mitgliederwerbung, der Spendeneingänge und nicht zuletzt der Erlöse aus seinen Aktionen und dem Altstadtfest gut entwickelt hatte und auch die Baukosten durch die Umstellung des Projektes vom anfänglichen „Haus des Gastes“ zur heute bestehenden Lösung höher anzusetzen waren.
ml;hsommer 1978, hatte sich der Förderkreis eine solide Basis geschaffen. Die Mitgliederzahl war durch entsprechende Werbung und durch die öffentlich anerkannten Aktivitäten zugunsten des Alten Rathauses auf 420 angestiegen. Er erfreute sich einer breiten Zustimmung in der Bürgerschaft, hatte durch das Altstadtfest die Unterstützung der Miltenberger Vereine, Verbände und Organisationen gewonnen und war für die Stadt eine verlässliche, aktive Größe in der Verwirklichung der anspruchsvollen Aufgabe „Renovierung Altes Rathaus“.
Die bautechnischen und finanziellen Vorbereitungen der Baumaßnahme, für die bei der Gründung des Förderkreises noch mehrere Bauabschnitte in Erwägung gezogen worden waren, gingen zügig voran. Der letzte Schritt in der Finanzierung, die Vorlage des Bauentwurfs für die Bewilligung des staatlichen Zuschusses stand an (der Beitrag des Denkmalentschädigungsfonds in Höhe von 560.000.-DM war bereits früher zugesagt worden), als sich der im Jahre 1977 vom Stadtrat bestellte Architekt aus der Planung zurückzog. Die Zusammenarbeit von Stadtrat und Förderkreis hatte nun ihre Bewährungsprobe zu bestehen. Aus dem Förderkreis kam aus der Überlegung, dass mit einem örtlichen Architekten mit denkmalpflegerischen Erfahrungen eine ergiebigere Zusammenarbeit möglich sei, der Vorschlag, den Architekten Werner Knapp mit der Planung zu betrauen. Nachdem dieser bereit war, im Interesse des Fortgangs des Projekts die entstandene Lücke zu füllen, erhielt er den Auftrag.
Im Nachhinein läßt sich die Feststellung treffen, dass diese Lösung der Verwirklichung der Baumaßnahme sehr zustatten kam. Das kommunalpolitische Engagement des Planers und seine Mitwirkung an der damals anlaufenden Stadtsanierung gewährleisteten, dass die Renovierung des Alten Rathauses als Impuls und kraftvoller Auftakt für die gesamte Stadterneuerung verstanden und an die Bürgerschaft der Stadt weitergegeben werden konnte.
1979 wurde mit der Baumaßnahme Altes Rathaus begonnen. Im Rahmen der Michaelismesse 1982 wurde der finanzielle Beitrag des Förderkreises vom 1. Vorsitzenden Wilhelm Otto Keller an den Bürgermeister der Stadt Miltenberg übergeben.
Abbildung: Dia Geldübergabe im Festzelt 1982
Mit der Einweihung des Alten Rathauses am 10. Mai 1983 war das erste große Ziel erreicht und ein wichtiger Schritt getan auf dem Weg, für den sich der Förderkreis selbst in seiner Satzung den Wegweiser aufgestellt hatte: „Das Stadtbild der Altstadt Miltenbergs in seiner Gesamtheit und Wesensart zu erhalten, die Erhaltung von Bau- und Kulturdenkmalen Miltenbergs zu fördern und dafür in allen Bevölkerungsschichten zu werben“.
Vorstandsmitglieder im Förderkreis „Historisches Miltenberg“ e. V. seit seiner Gründung
1. Vorsitzender
1975 - 1978 Anton Vogel
1978 - 1988 Wilhelm Otto Keller
1988 - 1992 Karl - Heinrich Hergert
1992 - 2008 Georg Büttner
1975 - 1978 Anton Vogel
1978 - 1988 Wilhelm Otto Keller
1988 - 1992 Karl - Heinrich Hergert
1992 - 2008 Georg Büttner
seit 2008 Dr. Martin Westarp
2. Vorsitzender
1975 - 1978 Werner Knapp
1978 - 1988 Alfred Walter
1988 - 1992 Reinhold Schöpf
1992 - 1998 Klaus Wolf
1998 - 2008 Stefan Götz
seit 2008 Reinhold Schöpf
Schatzmeister
1975 - 1986 Hans Funk
1986 - 1992 Ludwig Martin Büttner
1992 - 2002 Hans Geier
seit 2002 Wolfgang Luthardt
Schriftführer
1975 - 1978 Wolfgang Farrenkopf
1978 - 1982 Werner Strobl
1982 - 1986 Hildegard Althelmig
1986 - 1988 Wera Dembinski
1988 - 1992 Wilhelm Otto Keller
1992 - 1994 Claudia Radczun
1994 - 1998 Gabriele Leis
1998 - 2000 Roland Frankenberger
seit 2000 Ludwig Zeller
Beisitzer
1975 - 1996 Renate van Bibber
1975 - 1986 Dr. Richard Henn
1986 - 1992 Hellmut Lang
seit 1992 Werner Knapp
1996 - 2000 Reinhold Schöpf
2000 - 2002 Karl - Heinerich Hergert
2. Vorsitzender
1975 - 1978 Werner Knapp
1978 - 1988 Alfred Walter
1988 - 1992 Reinhold Schöpf
1992 - 1998 Klaus Wolf
1998 - 2008 Stefan Götz
seit 2008 Reinhold Schöpf
Schatzmeister
1975 - 1986 Hans Funk
1986 - 1992 Ludwig Martin Büttner
1992 - 2002 Hans Geier
seit 2002 Wolfgang Luthardt
Schriftführer
1975 - 1978 Wolfgang Farrenkopf
1978 - 1982 Werner Strobl
1982 - 1986 Hildegard Althelmig
1986 - 1988 Wera Dembinski
1988 - 1992 Wilhelm Otto Keller
1992 - 1994 Claudia Radczun
1994 - 1998 Gabriele Leis
1998 - 2000 Roland Frankenberger
seit 2000 Ludwig Zeller
Beisitzer
1975 - 1996 Renate van Bibber
1975 - 1986 Dr. Richard Henn
1986 - 1992 Hellmut Lang
seit 1992 Werner Knapp
1996 - 2000 Reinhold Schöpf
2000 - 2002 Karl - Heinerich Hergert
2002 - 2008 Reinhold Schöpf
seit 2008 Klaus Hench
